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MOWAG Motorwagenfabrik AG
Am 21. März 1946 wurde die Mowag AG, Unterseestrasse 63, Kreuzlingen, im Handelsregister eingetragen. Bald wurde Mowag als Automarke sehr bekannt durch eine Serie von Spezialfahrzeugen für die Schweizerischen Postbetriebe und durch den Mowag 1 t 4x4 der Schweizer Armee. Ab 1950 entstanden nach dem bewährten Verfahren, Spezialfahrzeuge unter Verwendung erprobter Bauteile aus der Serienproduktion renommierter Automobilhersteller zu bauen, in Kreuzlingen Reisecars, Lastwagen, Militärfahrzeuge (Eagle, Piranha) und ab 1981 auch Ambulanzwagen.
Seit 1955 wurden in Kreuzlingen auch Feuerwehrfahrzeuge konstruiert. Die Modelle W 200 (Feuerblitz), W 300 und W 500 waren als Pikett- oder Löschfahrzeuge weit verbreitet. Die Kabine und die Mechanik stammten weitgehend vom Dodge Power Wagon, die Aufbauten waren individuell von Mowag angefertigt nach den Bedürfnissen der Feuerwehren.
Die leichteren Modelle B 300 und B 350 wurden original als Dodge importiert, an Schweizer Verhältnisse angepasst, von Mowag ausgebaut und unter der Marke Mowag verkauft.
1999 wurde Mowag vom Alleinbesitzer Walter Ruf verkauft an die General-Dynamics-Corporation (GD, weltweit grösster Rüstungskonzern, zu General Motors gehörend).
Per Mitte 2000 trennte sich Mowag vom zivilen Bereich und spezialisiert sich ganz auf Militärfahrzeuge. Der gesamte Nutzfahrzeugbereich inkl. Ambulanz- und Feuerwehrfahrzeuge wurde von Tony Brändle AG übernommen.

Text: Markus Hofmann